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Greenberg Traurig begleitet grenzüberschreitendes Insolvenzverfahren der REVO Hospitality Group einschließlich Verkauf von mehr als 150 Hotels an internationale Investoren 

Berlin, 24. September 2026 – Greenberg Traurig begleitet die REVO Hospitality Group bei der Umsetzung ihrer grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung einschließlich des Verkaufs von mehr als 150 Hotels. Mit der Übertragung der Hotels in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Italien an verschiedene internationale Investoren neigt sich eines der größten und komplexesten Insolvenzverfahren der vergangenen Jahre im europäischen Hotelmarkt dem Ende entgegen. Durch die erfolgreichen Transaktionen wurde für fast alle 178 Hotels eine nachhaltige Fortführungslösung geschaffen. Der weit überwiegende Teil der insgesamt rund 5.450 Arbeitsplätze konnte dabei erhalten werden.

 Zu den Erwerbern der Hotels zählen auch mehrere internationale Hotelgruppen. Die indische PRISM Group übernimmt 29 Hotels und die Fattal Hotel Group 22 Standorte. Weitere Hotels werden künftig von Motel One, B&B Hotels sowie Brown Hotels betrieben. Darüber hinaus wurden für zahlreiche Häuser individuelle Transaktionslösungen mit unterschiedlichen Investoren und Immobilieneigentümern entwickelt.

 Nach der Insolvenzantragstellung in Eigenverwaltung für 138 Gesellschaften der REVO Hospitality Group Anfang 2026 wurden Dr. Gordon Geiser und Dr. Benedikt de Bruyn von GT Restructuring als Geschäftsführer für die Sanierung der Gruppe eingesetzt. Beiden gelang es mit der Unterstützung eines fachbereichs- und länderübergreifenden Teams von Greenberg Traurig die Insolvenzverfahren für die deutschen, niederländischen und österreichischen Gesellschaften der Gruppe bis zur Sanierung zu steuern. 

Den Verkäufen war eine internationale Marktansprache durch Investmentbank Houlihan Lokey vorausgegangen, die mit der Durchführung des Investorenprozesses beauftragt wurde. Diese führte zu einer aktiven Teilnahme von über 100 Interessenten an dem Verfahren. Die Umsetzung der verhandelten Lösungen erfolgt zum Teil über Insolvenzpläne, zum Teil im Wege der übertragenden Sanierung. 

Die komplexen Transaktionen erforderten die Koordination der Interessen von Hotelbetreibern, Immobilieneigentümern, Markeninhabern, Franchisegebern, Arbeitnehmern und Gläubigern.

 Während das Team von GT Restructuring die Durchführung und operative Abwicklung der zahlreichen Insolvenzverfahren steuerte, beriet Greenberg Traurig die REVO Hospitality Group zu sämtlichen rechtlichen Aspekten der Transaktionen. Die Beratung umfasste insbesondere die Strukturierung und Verhandlung der Transaktionsdokumentation sowie die Begleitung arbeits-, datenschutz- und immobilienrechtlicher Fragestellungen. 

Hintergrund: 

Die REVO-Transaktionen gehören neben den Verkaufsprozessen im Zusammenhang mit der Insolvenz der Signa-Gruppe zu den bedeutendsten grenzüberschreitenden Insolvenz-M&A-Mandaten, die Greenberg Traurig in den vergangenen Jahren begleitet hat. Damit berät die Kanzlei innerhalb kurzer Zeit bereits zum zweiten Mal einen großvolumigen und international geprägten Investorenprozess im Insolvenzumfeld.